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10. September 2020

Kooperationsvertrag zwischen ETN und BUND zum Schutz der Wildvögel unterzeichnet, die „Wildvogelstation Rheinland“ entsteht

Düsseldorf, Much, 10.9.2020:

Der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband NRW, haben heute in Eitorf ihre Kooperation zur Zusammenarbeit beim Wildvogelschutz vereinbart. In der Wildvogelhilfe in Eitorf unterzeichneten die Präsidentin des ETN, Frau Dr. Rita Tondorf, und Holger Maria Sticht, Vorsitzender des BUND NRW, den entsprechenden Vertrag. Aus der Wildvogelhilfe Eitorf wird damit die mit ergänzenden Bausteinen gemeinsam getragene „Wildvogelhilfe Rheinland“. Damit verbunden ist der Anspruch, die ständig wachsenden Aufgaben in der Station mit zuletzt über 1.000 betreuten Vögeln im Jahr, weiter zu professionalisieren und die Station an einem anderen Standort neu und noch breiter aufzubauen. Dazu wird der ETN für zunächst drei Jahre in Personal investieren und eine hauptamtliche Tierpflegekraft einstellen sowie die Stationsleitung unterstützen. 1,5 Stellen entstehen so neu. Der BUND wiederum übernimmt die Aufgabe der weiteren Standortentwicklung. Die wirtschaftliche Führung der Station bleibt ebenfalls beim BUND.

Die Wildvogelhilfe wurde im Jahr 2004 als private Station gegründet und hat sich 2012 dem BUND angeschlossen. Aktuell arbeiten dort täglich etwa 5 Personen ehrenamtlich bzw. im Bundesfreiwilligendienst.

„Wir freuen uns, dass wir angesichts der großen Konflikte im Artenschutz an dieser Stelle konkret etwas zum Schutz unserer heimischen Vögel mit aufbauen können. Das einzelne Tier nicht aus den Augen zu verlieren, ist wichtig, die Station dazu ein wichtiger Beitrag!“, so Frau Dr. Tondorf. Herr Sticht ist dankbar für die gefundene Kooperation, die der Station einen neuen Schub gibt: „Die großartige Arbeit der Station kann sich nun weiter entfalten!“

„Ich bin einfach froh, auch zukünftig – mit zwei starken Partner an der Seite – den verletzten, erkrankten und verwaisten Wildvögeln eine 2. Chance auf ein Leben geben zu können. Durch den Artenschwund ist das zu einer sehr wichtigen Aufgabe geworden.“, so Angelika Bornstein, die Stationsleiterin.

 

 

 

 

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