Einsatz 

 für 

 bedrohte Arten  

Was können Sie gegen das Artensterben tun?

Seit 1980 sind die Vogelbestände in Deutschland um 80% zurückgegangen und sie nehmen weiter in einer erschreckend beispiellosen Geschwindigkeit ab, sodass man vom Artensterben sprechen kann. Von einigen Vogelarten wie dem Star ist nur noch ein Viertel des Bestandes von vor 50 Jahren übrig, andere Vögel - wie der einst so alltägliche Hausspatz oder der Feldsperling sowie unsere Schwalbenarten - stehen auf der Vorwarnliste zur Roten Liste. Die Bestandsabnahme hat somit längst unsere heimischen Gärten erreicht.

Gegen den Artenschwund in der Vogelwelt kann jeder etwas tun: gestalten Sie Ihre Gärten naturnahe mit heimischen Blühpflanzen, einer insektenreichen Blumenwiese und dichten Hecken aus heimischen Gehölzen, um den Vögeln Nahrung und Unterschlupf zu bieten. Hängen Sie Nisthilfen auf und verschließen Sie bei Gebäuderenovierungen nicht die Brutplätze von Spatz, Mauersegler und Fledermaus unter dem Dach und in Mauerlücken. Entfernen Sie keine Schwalbennester, die Mauern kann man mit Kotbrettchen vor Verschmutzung schützen.

Bedenken Sie: Schottergärten innerhalb von Vogelrevieren entziehen den Vögeln die Nahrung, im Zweifel werden weniger Vogelkinder groß, Tiere verhungern. Jeder Quadratmeter naturbelassener Flächen ist wichtig für die Vögel.

Fenster, gegen die öfters Vögel fliegen, können von außen z.B. mit Mustern, Streifen oder kunstvollen Window-Colour Gemälden gegen den Vogelschlag präpariert werden.

Beobachten Sie Jungvögel auf dem Boden im Garten, lassen Sie Hund und Katze nur unter Beobachtung raus. Sind die Vogelkinder erst flugfähig, sind sie schwerer erreichbar.

Fällen Sie Bäume und Hecken nur in der erlaubten Zeit (1. Oktober bis 28.Februar) und vergewissern sich beim Formschnitt von Hecken, ob sich keine Vogelnester zwischen den Zweigen befinden.

Bringen Sie Vögel in Not in Auffangstationen, überlassen Sie diese Tiere nicht ihrem Schicksal!

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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Magazin RespekTIERE

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