Einsatz 

 für 

 bedrohte Arten  

Was steckt hinter dem Projekt?

Die Idee zu einem "vernetzten Rainland" entstand bereits vor zwei Jahren in Gesprächen mit dem Rhein-Sieg-Kreis. Wir freuen uns sehr, dass im August 2021 endlich die ersten Vorarbeiten beginnen konnten. Seitdem arbeiten wir mit unseren beiden Projektpartnern jeden Tag an der Umsetzung des "vernetzten Rainlands". Unsere Partner sind die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis e.V. und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. 

Gemeinsam wollen wir den Lebensraum für Insekten in insgesamt sechs Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises verbessern. Mit den Gemeinden Swisttal, Wachtberg und Alfter sowie den Städten Bornheim, Meckenheim und Rheinbach sollen kommunale Wegrainen und vergleichbare Flächen insektenfreundlicher gestaltet werden. 

Angrenzend an intensiv genutzte Landwirtschaftsflächen soll ein Netz aus artenreichen und insektenfreundlichen Habitaten entstehen, die den Tieren eine Wanderung zwischen Lebensräumen ermöglicht. Ein weiterer essenzieller Teil des Projekts, welches zunächst für eine Zeit von 6 Jahren angesetzt ist (beginnend August 2021), besteht im Austausch und der Kooperation mit Landwirt*innen vor Ort. 

Während sich die - eigens für dieses Projekt eingestellten - Mitarbeiter*innen der Hochschule der Öffentlichkeitsarbeit widmen sowie die Koordination des Dialogs aller Beteiligten pflegen, übernehmen die Kolleg*innen der Biologischen Station die praktische Arbeit im Feld. Der ETN übernimmt die Projektleitung und Finanzierung.

So soll sich mit dem "vernetzten Rainland" ein Teil des Rhein-Sieg-Kreises zu einem wertvollen Lebensraum für Insekten entwickeln und unsere Kooperation idealerweise Modellprojekt für großflächigen Insektenschutz werden.

 

Foto: makrowilli

 

 

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