Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

Waldbrände bedrohen Tiere auf Gran Canaria

Sicher haben sie es in den letzten Tagen alle im Fernsehen verfolgt: Verheerende Waldbrände auf Gran Canaria, evakuierte Dörfer, Feuerwehr und Militär im Großeinsatz. Nicht berichtet wird von dem Leid der unzähligen Tiere, die vor dem Feuer fliehen mussten oder verletzt wurden.

Wie viele Wildtiere den Flammen zum Opfer fielen, kann man nur schätzen – ihr Leid bleibt meistens unbemerkt. Das Elend der zahlreichen Haustiere, die vor dem Feuer fliehen mussten, hat unsere Projektkoordinatorin Andrea Hansen aber in den letzten Tagen mit eigenen Augen gesehen. Hunde, die vor dem Feuer davonlaufen mussten. Pferde, die von privaten Gnadenhöfen evakuiert wurden und Katzen, die sich vor dem herannahenden Feuer in gefährdeten Häusern verkrochen.

Beispielhalft für all diese Tiere stehen die beiden Ziegen, die in letzter Sekunde gerettet werden konnten: Sie lebten frei in den Bergen und versteckten sich vor dem Feuer und Rauch in einer Höhle. Als das Feuer drohte die Höhle zu umschließen, konnten die beiden im letzten Moment befreit und ins Tal transportiert werden. Sie trugen Brandverletzungen davon, die aber zum Glück schnell behandelt werden konnten.

Drei Sammelstellen für aufgefundene Tiere wurden eingerichtet, die Tierschützer kooperierten eng mit der Tierärztekammer und 300 freiwillige Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz. Nun gibt es eine vorsichtige Entwarnung, die Feuer scheinen unter Kontrolle zu sein. In den nächsten Tagen, wenn die Menschen ihre Dörfer wieder betreten dürfen und die Tierschützer Zeit haben durchzuatmen, wird man das ganze Ausmaß des Feuers sehen. Erst dann wird man die verletzten und verängstigten Tiere finden, dann beginnt die eigtnliche Arbeit.

Wir unterstützen die Rettung der Tiere auf Gran Canaria durch unseren Fonds für Tierschutz in Katastrophengebieten. Transportboxen, Katzen- und Hundefallen, Fanggeräte und Futter werden in der Anfangsphase benötigt – vieles wird noch folgen, was wir im Moment noch nicht absehen können.

Bitte helfen auch Sie den Tieren von Gran Canaria mit Ihrer Spende!

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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