Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

PAWU e.V. - Protect Animals with us

"Protect Animals with us" - unter diesem Motto gründeten eine handvoll Tierfreund*innen Mitte September 2014 den eingetragenen Verein PAWU. Das Ziel der stetig wachsenden Gruppe ist neben tatkräftiger Arbeit und Unterstützung des Tierschutzes die Aufklärungsarbeit, um Menschen für Themen rund um den Tierschutz zu sensibilisieren.

Im In-, sowie Ausland, unterstützt PAWU, der außerdem einer unserer Partnervereine ist, dutzende Tierheime und Projekte, die sich dem Tierschutz verschrieben haben. Inzwischen liegt dabei ein besonderer Fokus auf der Ukraine: ein Land, welches seit Jahren vom Krieg im Osten erschüttert wird. Gerade deshalb ist die Arbeit, die PAWU dort leistet, umso wichtiger, denn Tiere und Tierschützer*innen in Kriegsgebieten haben es besonders schwer.

In Kiev unterstützen die Tierschützer*innen des Vereins ein Katzenheim; im Osten, also im Kriegsgebiet, vier weitere Tierheime. Seit langer Zeit ist die Situation in diesem Gebiet schon unmenschlich. Eine Region, die schon vor dem Krieg recht arm war, wird immer wieder von Gewalt erschüttert, die Versorgung ist nicht gewährleistet und die wenigen Mitarbeiter*innen der Tierheime, die geblieben sind, werden jeden Tag mit mehr Tieren in Not konfrontiert. Für sie ist es überlebensnotwendig, Hilfe von ausländischen Organisationen zu bekommen: das gilt seit Corona nocheinmal mehr.

Viel zu viele Tiere werden inzwischen ausgesetzt, weil ihre Besitzer*innen ihre Arbeit verloren und nun nicht mehr für ihre Tiere sorgen können. Wenn sie Glück haben, landen sie in einem überfüllten Tierheim, andernfalls verhungern sie auf der Straße oder werden erschossen. Die Heime leiden inzwischen unter einer katastrophalen Hungersnot, denn auch in der Ukraine sind die Preise für Lebensmittel und Futter durch die Knappheit der Waren extrem gestiegen. Quarantäneverordnungen zwingen die Tierschützer*innen dazu zuhause zu bleiben.

Um es kurz zu machen: die Situation der Tiere in der (Ost-)Ukraine ist dramatischer denn je.

Deshalb versucht unser Partner PAWU die Tiere in den Tierheimen aus Donetsk, Lugansk, Dimitrov, Kiev und Gorlovka (insgesamt ca. 2000 Tiere) auch in dieser Zeit mit dem Nötigsten zu versorgen; das heißt, es wird das billigste Futter gekauft und nur die allernötigsten Medikamente für verletzte, alte Tiere und Jungtiere beschafft. Dabei sind sie nun selbst auf Hilfe angewiesen.

Daher beantragte der PAWU e.V. unsere finanzielle Unterstützung und wir sind froh, diese Hilfe gewähren zu können. So kommen die tapferen Seelen in der Ukraine noch einen weiteren Monat über die Runden.

Wir sind dankbar für den Einsatz aller beteiligten Tierschützer*innen und hoffen innig, dass bald wieder gute Zeiten anbrechen.

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
Todtenmann 8 · 53804 Much
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Magazin RespekTIERE

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