Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

Die Streuner-Freunde von Xanthi

In Xanthi, Griechenland führen einige Tierschützer*innen des Vereins „Adespotoi Filor Xanthis“, übersetzt „Streuner-Freunde von Xanthi“ ein Heim für Straßenhunde, die verletzt oder krank sind. Mittlerweile erstreckt sich das Heim über 2 Hektar. Und beherbergte Ende 2020 etwa 65 Hunde. Außerdem kümmern sich die Mitglieder des Heims nicht nur um die Hunde vor Ort, sondern füttern und versorgen auch Straßentiere in der Umgebung.

Um den Straßentieren eine bessere Zukunft zu schenken, die langfristig für weniger Streuner sorgt, kastrieren die Tierschützer außerdem in Zusammenarbeit mit der Tierärztin Cristin Laslo und später noch zwei weiteren Tierärzten so viele herrenlose Tiere wie möglich und versuchen sie, wenn möglich an Pflegefamilien oder sogar in ein Für-Immer-Zuhause zu vermitteln. Im Mai 2020 kastrierten sie so insgesamt 350 Hunde und Katzen und im Oktober noch einmal etwa 50 Katzen. Doch dort soll es nicht enden, denn die Organisation arbeitet mithilfe von Freiwilligen immer weiter daran, Straßentiere zu kastrieren und sie entweder in ihr Heim aufzunehmen, oder wieder auszusetzen, wo sie gefunden wurden. So kann auf lange Sicht eine Ausbreitung der Straßentiere verhindert werden, was weniger Leid für die Tiere bedeutet.

Auch Aufklärungsarbeit und Kommunikation mit den Leuten in Xanthi zählen die Mitglieder zu ihren Aufgaben und versuchen, Aufmerksamkeit auf das Problem zu richten und den Menschen den richtigen Umgang mit Streunern näherzubringen.

Versorgen konnten die Tierschützer ihre Schützlinge bisher durch den Verkauf von handgemachten Gegenständen und Spenden. Doch durch Corona fielen viele Einnahmen weg. Der Verein bekam große Probleme, sich weiterhin ausreichend um die Hunde innerhalb des Heims zu kümmern, und die Straßenarbeit mussten sie sogar ganz auf Eis legen. Also wendeten sie sich an uns.

Wir unterstützen sie mit genug Geld, um sich weiterhin Futter und medizinische Versorgung leisten zu können und sorgten so dafür, dass die Arbeit für die Tiere in Xanthi weitergehen konnte. Natürlich hoffen wir, dass sich die Situation nach der Pandemie verbessert und auch die Versorgung der Tiere auf den Straßen wieder wie gewohnt aufgenommen werden kann.

Denn die Unterstützung die wir bieten können kann das Problem noch nicht beenden. Wenn Sie uns bei unserer Arbeit im Kampf gegen Tierleid unterstützen möchten, können Sie hier spenden.

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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