Einsatz 

 für 

 Exotische Tiere 

Streifenhörnchen - von der Leinwand in den Käfig

"Alviiiin!"

Bei vielen wird dieser Ausruf wahrscheinlich das gleiche Bild erzeugen: ein Streifenhörnchen, oder besser Chipmunk, in rotem Kapuzenpulli mit einem gelben A und Unschuldsmiene. Im Hintergrund vielleicht auch ein Hörnchen mit grünem Pulli und eins in blauem und mit Brille. Schon 1958 traten "Alvin und die Chipmunks" in Erscheinung, doch seit ihrem ersten Kinofilm im Jahr 2007 sind die drei kleinen Nager weltbekannt - und Streifenhörnchen sind so beliebt wie nie.

Natürlich sind Streifenhörnchen unheimlich süß, daran besteht kein Zweifel. Doch so harmonisch Alvin, Theodore und Simon im Kino singen, so disharmonisch ist ein Zusammenleben in der Realität. 

Trotzdem sind die kleinen Nager, auch als Backenhörnchen bekannt, mittlerweile zu ebenso beliebten Haustieren avanciert wie Hamster oder Hasen. 

Doch ist es nicht einfach den Streifenhörnchen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Die Haltung ist sehr zeit- und kostenaufwändig. Denn die kleinen Tiere haben einen extrem hohen Bewegungsdrang und auch, wenn sie einzeln gehalten werden sollten, stellt es eine Herausforderung dar, ihnen ausreichend Freilauf, sowie Klettermöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wer ein Streifenhörnchen zu sich nimmt, sollte sich zudem darüber klar sein, dass aus diesem nie ein „klassisches Schmusetier“ werden wird – ist es dieser Aufwand dann wert?  Zudem bringt ein Streifenhörnchen durch das viele Klettern und Springen einige Geräusche und natürlich Schmutz mit sich.

Und wer passt eigentlich auf das Tier auf, wenn man endlich im Urlaub ist?
Denn in seinem notwendigerweise großen Käfig kann man es nicht einfach irgendwo zur Pflege geben. Also muss jemand ins Haus kommen. Jemand, der mit der Pflege des Tieres vertraut ist. Doch so jemand ist auch nicht leicht zu finden.

Kurz gesagt: die artgerechte Haltung eines Streifenhörnchens ist extrem aufwendig und für manche Personengruppen gar nicht zu managen. Hinzu kommen besagte Geräusche, die die Energiebündel im Laufe des Tages von sich geben.

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Bild: Tatsuya Nishizaki / shutterstock.de

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