Einsatz 

 für 

 Straßentiere 

Unser Einsatz für die Katzen im Rhein-Sieg-Kreis in 2020

Im Frühjahr 2020 ist unser Katzenhaus inklusive Quarantänestation fertiggestellt worden. An dieser Stelle sei allen Spendern und Unterstützern gedankt, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.  Mit dem neuen Katzenhaus wuchsen unsere Kapazitäten, Streunerkatzen aufzunehmen, zu kastrieren und wieder zu entlassen, um ein Vielfaches. Auch die Möglichkeit, trächtige Katzen bei uns unterzubringen, und die zur Welt gebrachten Kätzchen zu vermitteln, ist uns jetzt gegeben. Und diese Optionen mussten wir in diesem Jahr auch voll ausschöpfen.

Mit Ihrer Hilfe konnten wir bereits in weniger als einem halben Jahr 43 verwilderte Hauskatzen einfangen und kastrieren. Danach wurden sie wieder ausgesetzt, denn erwachsene Streunerkatzen können nur in absoluten Ausnahmefällen eine solche Verbindung zu Menschen aufbauen, als dass man sie als vermittelbar bezeichnen könnte. Wir nahmen 2 trächtige Katzen auf, und vermittelten ihre 7 hier geborenen Kätzchen weiter an liebevolle Familien und Besitzer, die den kleinen Schätzen ein wunderbares Zuhause bieten. Insgesamt sind außerdem bereits 38 Katzenjunge, die ohne ihre Mutter auf der Straße herumirrten, von uns gerettet - 31 davon sind durch eine Vermittlung an ein neues und schönes Zuhause einem Leben auf der Straße mit Krankheiten, Schmerzen und Leid entgangen.

  

Stetig kommen neue Katzen dazu und immer wieder werden neue Notfälle gefangen, die kastriert werden müssen. Doch zum Glück lassen sich die meisten Kätzchen erfolgreich mit ein bisschen Liebe und Geduld an Menschen gewöhnen und schlussendlich vermitteln. Und nicht selten erhalten wir Fotos oder Videos von den neuen Besitzern, die sehr glücklich mit ihren neuen tierischen Mitbewohnern sind. Eine echte Erleichterung, wenn man darüber nachdenkt, was auf der Straße mit den Kleinen hätte passieren können.

Das alles ist ein Anfang und vor allem ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn, auch wenn man bei Streunerproblematiken häufig an Osteuropa denkt, gibt es das Problem auch hier vor der eigenen Haustür.

Denn rund drei Millionen freilaufende Katzen soll es in Deutschland geben, die weder ein Zuhause, noch ein gesundes oder schönes Leben vor sich haben. Um dem Leiden der Tiere und vor allem der Vergrößerung dieses Problems durch neue Katzenbabys ein Ende zu setzen, setzt der ETN sich durch die Kastrationsaktionen für eine Verbesserung der Zustände ein. Dazu werden Streunerkatzen gefangen, aufgenommen, versorgt, kastriert und dann wieder in ihrem Revier ausgesetzt.

Für Freigänger-Katzen aus privaten Haushalten gibt es im Rhein-Sieg-Kreis und einigen anderen Gebieten Deutschlands bereits eine Kastrationspflicht, aber eine wirkliche Lösung des Streunerproblems kann erst mit einer deutschlandweiten Regelung zur Kastrations-, Chip- und Registrierungspflicht für Freigänger erfolgen. Doch selbst damit ist es noch nicht getan. Denn auch wenn alle Freigänger kastriert würden, gäbe es immer noch zahlreiche Straßenkatzen, für die niemand Verantwortung übernimmt und die sich kontinuierlich weitervermehren können.

Eine Katze wirft bis zu zweimal im Jahr und bringt dabei insgesamt 8 bis 12 Junge zur Welt. Und so kann man sich vorstellen, wie schnell sich Katzen ausbreiten können. Und nicht selten sind, auch hier in Deutschland, Katzenjunge ungern gesehen und werden von Menschen mit Glück ins Tierheim gebracht, oder im schlimmsten Fall herzlos „entsorgt“. Um dem Einhalt zu gebieten und schlussendlich hoffentlich einen Teil zur Behebung dieses Problems beizutragen, sehen wir es als eine unserer Aufgaben an, diesen Tieren zu helfen und so ihr Leid zu mindern oder sogar ganz zu beenden.

Damit wir diesem Ziel immer näherkommen und unsere Kastrationsaktionen größer und noch erfolgreicher durchführen können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. 

Bitte unterstützen Sie uns bei unserem Einsatz für die Katzen im Rhein-Sieg-Kreis mit Ihrer Spende!

Wir sagen Danke im Namen der Tiere!

 

Einsatz für Straßentiere - Das Elend vor unserer Haustür
Allein im Rhein-Sieg-Kreis gibt es schätzungsweise 10.000 halterlose Katzen. Katzen, die irgendwann mal ausgesetzt wurden, weggelaufen sind oder nach und nach verwilderten.
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Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
Todtenmann 8 · 53804 Much
Tel +49 (0)2245 6190-0
Fax +49 (0)2245 6190-11
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Magazin RespekTIERE