Einsatz 

 für 

 Straßentiere 

4. Mai 2022

Neue Quarantänestation

Seit der Gründung des Vereins „Asociación para la Protección y Defensa de los Derechos de los Animales de Agrafía" (A.P.D.D.A.G.) der Auffangstation vor über 15 Jahren, hat der unermüdliche Einsatz von Antje Albrecht für Tiere in Not seine Spuren hinterlassen: Die Ausläufe für die Hunde und Katzen, die bei der Deutschen leben, waren brüchig geworden und mussten ausgebessert werden. Außerdem wurde auf dem Gnadenhof dringend eine Quarantänestation für neue Fundtiere benötigt, um die Ansteckungsgefahr und die Übertragung von Krankheiten zu vermeiden, was auf La Palma leider häufig der Fall ist. Auch ein medizinisch ausgestattetes Behandlungszimmer für kranke und verletzte Tiere sollte entstehen, um dem Tierarzt, der in der Auffangstation regelmäßig Tiere behandelt, die Arbeit zu erleichtern und ebenfalls auch kleine Eingriffe zu ermöglichen. 

Mit unserer Unterstützung konnten die Arbeiten im Herbst vergangenen Jahres endlich losgehen. Die Materialkosten, sowie die Arbeiten, die sich auf Grund der andauernden Pandemie und des Vulkanaufbruchs auf der Kanareninsel über Monate verzögerten, übernahm der ETN. Der Auslauf für die Hunde und Katzen ist inzwischen fertiggestellt und auch die Quarantänestation und das Behandlungszimmer wurden errichtet und mit den benötigten medizinischen Utensilien ausgestattet. So kann die Tierschützerin auch in Zukunft zahlreichen Vierbeinern in Not helfen und das Infektionsrisiko der Tiere dank der sauberen und neuwertigen Räumlichkeiten so gering wie möglich halten.

„Dank des ETN konnten wir nun endlich unseren Traum einer Katzen-Quarantänestation verwirklichen. Die Hilfe kam gerade recht“, berichtet Antje Albrecht, die Leiterin der Auffangstation. Denn so konnten die Tierschützerinnen und Tierschützer seit dem Vulkanausbruch am 19.9.21 insgesamt 26 Katzen aufnehmen, die positiv auf Leucose und/oder Aids getestet wurden und ihnen ein etwas besseres Leben schenken. Die Tiere übernahmen sie von zwei anderen Vereinen der Insel.  Leider war es für einige von den Katzen jedoch ein kurzes Leben. Nicht nur die Krankheiten, auch die die Gase und die Asche waren für einige der Katzen eine zu große gesundheitliche Belastung. „Auch wenn sie über die Regenbogenbrücke gingen, tröstet es mich, dass sie noch eine schöne und lebenswerte Zeit bei uns hatten“, sagt Albrecht. Vor Kurzem wurden fünf neue Katzen aufgenommen, die sterilisiert und geimpft werden müssen.

Neben dem neuen Behandlungszimmer ist die Auffangstation nun auch mit professionellen Boxen und fließendem heißen und kalten Wasser ausgestattet, was die Behandlung der Vierbeiner in Zukunft erleichtern wird.

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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Magazin RespekTIERE