Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

Straż dla Zwierząt w Polsce

Die „Wache der Tiere in Polen“ (dt. für Straż dla Zwierząt w Polsce) kämpft bereits seit 2005 für bessere Lebensbedingungen der Tiere in Polen. Nicht nur für Haustiere setzen sich die Tierschützer*innen der Organisation ein, auch „Nutz“- und Wildtieren wird Hilfe zuteil. Das geschieht vor allem durch Aufklärungsarbeit aber auch durch das eigene Shelter, welches 2015 erbaut wurde. Dort leben momentan 60 Tiere aus Konfiszierungen, die nun endlich ein artgerechtes und gutes Leben führen dürfen. Neben Katzen und Hunden finden sich hier auch Pferde, Ziegen, sogar Rinder und mehr. Die meisten dieser Tiere sind durch ihr früheres Leben vor allem körperlich, aber zum Teil auch mental geschädigt, dass viel Geduld, Liebe, aber auch besondere Medikamente und spezielles Futter, sowie eine intensive Betreuung notwendig sind.

Dies finanziert sich normalerweise durch Tiermessen, auf denen Firmen, aber auch Privatpersonen für die Tiere Spenden und kleine Gadgets verkauft werden – die Mitarbeiter arbeiten alle freiwillig. Auch die sozialen Medien helfen der Organisation bei der Finanzierung ihres Shelters. Seit 2015 werden außerdem „Open Adoption Saturdays“ veranstaltet; ein kleines „Event“, mit dem die Vermittlung der Heimtiere angekurbelt wird.

Eigentlich ein gutes Konzept – doch dann kam Corona. Und damit die Absage sämtlicher Veranstaltungen, die so wichtig für die DSZWP sind. Nun mussten auch sie sich die Frage stellen: Wie geht es weiter? Wie die Versorgung der 60 Tiere gewährleisten?

Zum Glück erfuhren sie von unserem Katastrophenfonds, der Tierschützern in genau solchen, durch Corona verursachten Situationen, helfen soll. Nachdem ihr Antrag bei uns eintraf, bearbeiteten wir auch diesen. Schließlich haben wir uns dazu entschlossen die Versorgung der Farmtiere für einen Monat zu unterstützen. Durch Futter- und Medikamentspenden wird Straz dla Zwierzat w Polsce eine riesige Last von den Schultern genommen und ihre Schützlinge kriegen offentlich wenig von den Sorgen der Menschen mit. Wir freuen uns sehr wieder helfen zu können und wünschen den Shelter-Bewohnern und der DSZWP alles Gute!

 

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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Magazin RespekTIERE

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