Einsatz 

 für 

 Straßentiere 

Taubenhilfe Köln

Tauben gehören zum festen Stadtbild unserer Großstädte. Leider werden sie recht selten wertgeschätzt, geliebt schon gar nicht. Wären sie nicht da, würde allerdings auch wieder etwas fehlen.

Bereits seit vielen Jahren hat die Taube ein Image-Problem. Galt sie lange Zeit als Symbol für Frieden und Liebe so liebt sie heute kaum einer mehr. Vielmehr ist sie zur „Ratte der Lüfte“ geworden und gilt eher als dreckiger Störfaktor. Das bringt ihnen nicht nur wenig Beachtung oder gar Fürsorge ein, teils müssen die verwilderten Haustiere sogar mit Vergrämungsmaßnahmen oder Fütterungsverboten kämpfen. Diese Aktionen lösen das „Stadttauben-Problem“ jedoch nicht, sondern verschieben es -wortwörtlich- nur.

Zum Glück gibt es einige Taubenfreunde, die sich für ihre gefiederten Freunde einsetzen, so auch die Kölner Taubenhilfe. Seit 2013 ist der Verein für die hiesigen Täubchen im Einsatz.
Ihr Ziel: für ein besseres Leben zwischen Stadttaube und Mensch sorgen. Denn von einem besseren Umgang miteinander profitieren durchaus beide Seiten. Basierend auf dem „Augsburger Projekt“ stellen die Taubenfreund*innen betreute Taubenschläge zur Verfügung, wie etwa am Hansaring. Diese bieten den Vögeln nicht nur einen Unterschlupf, sondern auch eine artgerechte Fütterung. So sorgt man für weniger Dreck auf den Straßen und vor allem für weniger hungrige und bettelnde Tauben. 
Darüber hinaus sorgt der Verein für eine gezielte Regulation der Taubenpopulation, in dem -tierschutzkonform- Taubeneier gegen Attrappen ausgetauscht werden. 

Ebenso ist der Verein Auffangstation für kranke, verletzte und hilfsbedürftige Stadttauben. Allein im vergangenen Jahr konnten 2.693 Tauben gerettet werden.

Nicht immer werden die versorgten Tauben auch wieder „ausgewildert“. Tiere, die nicht zurück in die Natur bzw. die Straßen können, finden ein neues Zuhause auf dem Lebenshof der Kölner Taubenhilfe. Dort dürfen sie in geschützter Umgebung im Kreis anderer Tauben ihr Leben führen. Dies betrifft insbesondere behinderte und dauerhaft erkrankte Tauben.

Der Lebenshof befindet sich auf einem Waldgrundstück im Kölner Norden und hält mehrere große Volieren für seine gefiederten Bewohner bereit. Das Ziel des Vereins ist der weitere Auf- und Ausbau ihres Refugiums, doch Aufzuchtfutter, Taubenfutter, Tierarztkosten und Medikamente verschlingen einen großen Teil ihrer Einnahmen; schließlich müssen diese (lebens-)wichtigen Punkte jeden Monat aufs Neue gedeckt sein. Daher wandten sie sich an unseren Tierschutzfonds, mit dem wir ihnen finanziell unter die Arme greifen konnten. Durch neue Tränke und Futtertröge können die Taubenfreunde nun auch weiterhin Tauben und Stadttauben in Not ein sicheres und tiergerechtes Zuhause zu bieten.

Um auch in Zukunft solch tolle Projekte fördern zu können, würden wir uns sehr über Ihre finanzielle Unterstützung für unseren Tierschutzfonds freuen. Vielen Dank im Namen der Tiere.

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
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Magazin RespekTIERE