Einsatz 

 für Tiere 

 in Katastrophen­­gebieten 

Soko Streuner e.V

" Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzen "

Dieses Zitat von Gillian Anderson beflügelt das Team des SOKO Streuner e.V. jeden Tag auf Neue sich für den Schutz der Tiere im In- und Ausland einzusetzen. Die Mitarbeiter, die sich aus ganz Deutschland zusammengefunden haben, sind momentan vor allem in Rumänien im Einsatz.

In Brasov, im Zentrum Rumäniens, unterstützen sie eine private Tierschützerin, die etwa 200 Hunde betreut. Im 36,41 km² großen Fagaras (ebenfalls im Zentrum des landes) werden die Hunde der Schäfer, sowie armer Nachbarn mitversorgt, sowie ein Tierheim und auch in Oltenita, im Süden des Landes, kümmern sich die Tierschützer*innen um ein Tierheim - insgesamt nochmal 200 Hunde. Auch arme Menschen, die sich gut um ihre Tiere kümmern, erfahren Unterstützung von dem Verein, sowie zusätzlich über 100 Streuner-Katzen.

Dort ist die Versorgung mit Futter zwar weitgehend gesichert, doch ist nun eine extreme Zeckenplage ausgebrochen. Ein Hund ist bereits an Bebesiose verstorben, mehrere Hunde sind infiziert. Es konnte zwar eine gewisse Summe für Spot-Ons und Tabletten gesammelt werden, doch um alle Hunde gegen Zecken zu behandeln und die Babesiose-Behandlungen an sich fehlt trotzdem noch viel. 

Dennoch ist die Lage in Fagaras und Brasov noch dramatischer. Wie bei hunderten anderen Vereinen sind die Spenden seit Corona extrem eingebrochen und die Versorgung mit Futter erweist sich teilweise als äußerst schwierig.

Da über das obrige hinaus auch in allen drei Orten Straßenhunde versorgt werden, steht dem SOKO Streuner e.V. finanziell das Wasser bis zum Hals. Lange hatte man noch die Hoffnung die Krise alleine überstehen zu können. Da sie nicht nur die Versorgung aller Tiere mit Futter, sondern auch eine tierärztliche Grundversorgung gewährleisten möchten, entschieden sich die Tierschützer*innen schließlich dazu um Hilfe aus unserem Katastrophenfonds zu bitten, um nicht ein Tier nach dem anderen hilflos zu verlieren.

Schnell nahmen wir uns der Situation des Vereins an und beschlossen zu helfen. Schlussendlich stellten wir dem Verein die beantragten Mittel zur Unterstützung mit Futter zur Verfügung. So können hoffentlich alle Schützlinge bis zum Ende dieser Krise durchhalten. Wir wünschen ihnen und dem Verein viel Gesundheit und Glück!

 

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
Todtenmann 8 · 53804 Much
Tel +49 (0)2245 6190-0
Fax +49 (0)2245 6190-11
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