Einsatz 

 für 

 Exotische Tiere 

Schlafhöhlen für traumatisierte Plumploris

Die sozialen Netzwerke sind überfüllt mit ihnen:  Videos oder Fotos von süßen exotischen Plumploris – die Beiträge werden tausendfach gelikt, kommentiert und geteilt. Die Folge: Immer mehr Menschen möchten auch ein so exotisches Tier als Haustier halten. Und auch Touristen lassen sich mit den Tieren als Fotosouvenir ablichten - ohne zu wissen dass das Tier, das sie stolz in die Kamera halten, Opfer des illegalen Handels geworden ist.  Selbst in der Türkei gibt es mittlerweile zahlreiche Plumploris, die Touristen in Bars zum Spielen und für Fotos angeboten werden. Dahinter steht unsagbares Leid für das einzelne Tier, Wilderei und illegaler Handel und sogar die Ausrottung ganzer Plumplori-Arten.

Das von uns geförderte Forschungsprojekt trägt dazu bei, die kranken und oft traumatisierten Plumploris in Auffangstationen bestmöglich zu halten sowie sie auf ein – soweit noch möglich – Leben in freier Wildbahn vorzubereiten.

Wie schlimm das Leben der Tiere ist zeigten ihre Verhaltensstörungen.

Ein Teil des von uns finanzierten Forschungsprojekten untersucht, welche Höhlen die Plumploris bevorzugen - in freier Wildbahn schlafen sie entweder im gut geschütztem Blätterdach in Astgabeln, aber lieber in einer sicheren Asthöhle.

Dazu wurden den konfiszierten Tieren Nestboxen aus Holz, und Röhren angeboten - für die Tiere bieten diese Höhlen nach den traumatischen Erlebnissen eine Rückzugsmöglichkeit, die ihnen Schutz bietet und somit Verhaltsauffälligkeiten reduzieren kann - so die Hoffnung.

Wie gut die konfiszierten Plumploris ihre neuen Höhlen finden sehr ihr hier:

So froh wir sind, den traumatisierten Tieren durch die Höhlen ein wenig Sicherheit geben zu können darf eins nicht vergessen werden: Die Tiere hätten niemals in diese schlimme Situation gelangen dürfen!

Befeuert durch zahlreiche Fotos mit begeisterten Touristen und virale Videos in den sozialen Medien, ist der illegale Handel mit den Plumploris zwischen 2008 und 2013 in Thailand um rund 58% angestiegen. Loris, die konfisziert werden, werden in Auffangstationen untergebracht – doch diese sind durch ihre mangelnden Ressourcen nicht auf die Mengen an Tieren eingerichtet und können dem Platzbedarf und den natürlichen Bedürfnissen der Loris oft nicht nachkommen.

Viele Tiere sind zudem so traumatisiert oder durch körperliche Eingriffe wie das Entfernen der Zähne so stark körperlich eingeschränkt dass eine Wiederauswilderung unmöglich ist. Sie müssen ihr restliches Leben in der AUffangsstation bleiben.

Darum unser Appell an Sie: Zeigen Sie Einsatz für die Plumploris, indem Sie Videos von Plumploris (und anderen exotischen Tieren) in Privathaltung nicht mit „Gefällt mir“ markieren, teilen oder positiv kommentieren! Stattdessen können Sie auf die Situation aufmerksam machen und unsere Botschaft teilen.

Sollten Sie im Urlaub exotischen Tieren, die als Touristenattraktion gehalten werden, begegnen, nehmen Sie das Angebot auf gar keinen Fall wahr. Machen Sie Mittouristen auf die Problematik aufmerksam. Echte Tierfreunde unterstützen keine Tierquälerei!

Um unsere Hilfe für die Plumploris weiter auszubauen sind wir auf Ihre Spende angewiesen – wenn auch Sie den traumatisierten Tieren helfen möchten, spenden Sie bitte unter dem Verwendungszweck „Plumplori“.  

Europäischer Tier- und Naturschutz e. V.
Todtenmann 8 · 53804 Much
Tel +49 (0)2245 6190-0
Fax +49 (0)2245 6190-11
info@etn-ev.de

Spenden Sie auf unser Bankkonto
bei der Kreissparkasse Köln
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Magazin RespekTIERE

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